wypadek w Niemczech - grzywna?

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ELda

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11.2011
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Witam,
chciałbym się poradzić - jako pieszy zostałam potrącona przez rowerzystę w Niemczech, ja zostałam poturbowana(na chwilę straciłam przytomność), a rowerzysta prawdopodobnie zwichnął nogę w kostce. Na miejsce przyjechała policja, pobrano ode mnie (jako obcokrajowca) kaucję na poczet ewentualnej grzywny. Nie zgadzam się z tym,że to była moja wina ale nie chcę latać po przesłuchaniach i sądach, szczególnie,że nie mieszkam w niemczech.... Czy jeżeli na dokumencie, który dostałam od policji (Ausserungsbogen Beschuldigte), zaznaczę pole "Mit der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbusse waere ich einverstanden", sprawa zostanie zakończona? czy mogę tak zrobić jednocześnie nie przyznając się do winy? czy coś mi grozi?

z góry dziękuję za wskazówki
 
Moin!
Wie Du richtig zitierst, ist hier von EINSTELLUNG DES VERFAHRENS die Rede. Das bedeutet, daß Du zur Zeit als Beschuldigte (möglicherweise Allein- oder Mitschuldige) giltst. Je nach Schwere Deiner Schuld kann dies zu einer GeldBUßE (Verwaltungsakt/Ordnungswidrigkeit/"mandat") oder zu einer gerichtlichen Anklage und ggf. Verurteilung (Strafverfahren/"ukaranie") führen. Letzteres wollen wir ja möglichst vermeiden. Ich würde also eine möglichst kurze und klare Schilderung abgeben (aus der hervorgeht, daß Du Dich umsichtig und mit nötiger Vorsicht und Rücksichtnahme verkehrsregelgerecht bewegt hast UND daß Dich weder (alleinige) Schuld noch Mitschuld am Unfallgeschehen und seinen Folgen trifft! Vielleicht noch ein Skizze dazu. Auf Deine Verletzung würde ich hier NICHT eingehen, dies könnte den Radfahrer (bzw. seinen evtl. Akteneinsicht nehmenden Rechtsanwalt) zusätzlich motivieren, eine Dich möglichst belastende Aussage zu tätigen. Danach kannst Du nur hoffen, daß das Verfahren tatsächlich EINGESTELLT wird (ohne oder mit Geldbuße), was aber wahrscheinlich ist. Nicht auszuschließen ist die Feststellung Deiner geringen bis mittleren "Mitschuld", weil Du nach deutscher Rechtspraxis mit der Teilnahme am Straßenverkehr Dich bereits dem damit verbundenem Risiko bewußt ausgesetzt hast (bei Autofahrern heißt auch bei völliger "Unschuld" 1/3 Mitschuld. Diese Feststellung im Bußgeld(oder Straf)verfahren bestimmt aber nicht automatisch eventuelle zivilrechtliche Ansprüche (Heilbehandlung, Schmerzensgeld, Verdienstausfall). Falls es Dir nur um Vermeidung von Ansprüchen gegen Dich geht, spekulier' ich mal, daß der Radfahrer sich freuen kann, nicht seinerseits belangt zu werden (ER hatte schließlich das gefährlichere Fortbewegungsmittel). Solltest Du Ansprüche gegen den Radler geltend machen wollen, würde ich dazu nur bei zuvor eindeutig zu Deinen Gunsten festgestelltem Unfallhergang raten.
Gute Besserung!
 
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